Szent Jakab Templom - hol útjaink találkoznak.

Lébényi templomlátogatás

Weboldal: www.szentjakabtemplom.hu 
Cím: 9155 Lébény, Templom tér 2.
Telefon: +36 30 255-1343
E-mail: szentjakablatogato@gmail.com
GPS: 47.737295, 17.388115

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Szent Jakab Látogatóközpont

Ajánlott oldalak:

Deutsch

Informationen für Besucher     

Die mehr als 800 Jahre alte Kirche aus der romanischer Zeit in Lébény ist eine herausragende architektonische Perle der ungarischen Architektur. Die Besucher und Pilger sind in der ehemaligen Benediktiner Abteikirche und in dem mittelalterlichen Mönchskloster rund um das Jahr herzlich erwartet.

Der Schutzpatron der Kirche ist Apostel St. Jakob d. Ä., dessen Grabstätte in Satiago de Compostella alljährlich Millionen von Pilgern aufsuchen, viele von ihnen sogar zu Fuß gehend auf dem Pilgerweg El Camino.

Kehren Sie in unsere uralte Kirche ein!

Öffnungszeiten


In der Sommerzeit täglich 9.00 - 18 Uhr
In der Winterzeit  täglich  10 - 17 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene// Studenten, Rentner:  600// 400 Ft

In der Kirche können Sie eine Beschreibung auf Englisch und auf Deutsch über die Kirche und ihre Geschichte lesen. Die mit bunten Bildern illustrierte Broschüre, in der die Kirche vorgestellt wird, enthält ebenfalls englisch- und deutschsprachige Bilderunterschriften und Zusammenfassungen.

Die Kirche von Lébény

Eines der schönsten Baudenkmäler des romanischen Stils in  Ungarn ist  die dem Hl. Jakobus geweihte Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters von Lébény.

Die Kirche und das ehemalige Benediktinerkloster wurden im Jahre 1199 von den Herrn Pot und Chepan aus Győr gegründet. Der Bau wurde warscheinlich im Jahr 1206 beendet. Urkunden zeugen davon, dass Kirche und Kloster schon im Jahr 1212 bestanden. Die Bauanlage blieb unverändert, bis die Türken auf ihrem Zug nach Wien (1529) die Kirche in Brand steckten. Dabei stürzte das Mittelschiff ebenso ein wie der nördliche Turm. Das Dorf wurde verwüstet, und die Benediktiner vertrieben.

Später stellten die Jesuiten die Kirche wieder her. Die im nördlichen Turm fehlenden Steine wurden durch Ziegel ersetzt. (1638). Zur Zeit der zweiten Türkenbelagerung (1683) setzten die durchmarschierenden Truppen die Kirche wieder in Brand. Das Gewölbe des Mittelschiffes stürzte wieder ein, und das Kloster abermals zerstört.

Die Jesuiten sorgten noch einmal für den Wiederaufbau der Kirche und ließen diese neu einrichten. Als aber der Jesuitenorden von Josef dem Zweiten in Ungarn aufgehoben wurde, verlor die Kirche ihre Erhalter, und die Steine des Klosters wurden anderweitig verwendet.

Seit 1838 ist der romanische Bau auch Pfarrkirche der katholischen Gemeinde von Lébény. Am 23. April 1841 wurde die

Kirche wieder ein Raub der Flammen.

Der folgende Wiederaufbau ist der begeisterten und sachkundigen Arbeit des Pfarrers Gaspar Dingraff und des Baumeisters Arthur Essenwein zu danken.

Die oft beschädigte Kirche wurde das letzte Mal für die Bedürfnisse einer Pfarrkirche restauriert. In den seither vergangenen 110 Jahren ist wieder manche Reparatur notwendig geworden. Die Gesimse an den Toren sowie über den Giebeln wurden mit Blei eingedeckt sowie die elektrische Installation erneuert.

In der Kirche wurde ein Volksaltal aus Stein (vom Steinbruch St. Margarethen) errichtet. Die geschah unter der Leitung des anerkannten Fachmannes und Künstlers Ernő Szakál.

Es bleiben noch die Innerestaurierung der Kirche, die Erneuerung des Dachstuhls und der Türme sowie die restaurierung der wertvollen Orgel.

Den Hochaltar schmückt die Figur des Heiligen Jakob. Links in der Seitenapsis ist der Altar der Märtyrerin Heilige Margareta, und rechts der Altar der Heiligen Jungfrau zu sehen. Die neogotische Kanzel und die sämtlichen Altäre sind von Essenwein entworfen und in München ausgeführt. Die bunten Glasfenster der Apsiden waren in Innsbruck gefertigt. Die Glasfenster der Seitenschiffe hat eine ungarische Künstlerin Lili Sztehlo nach dem zweiten Weltkrieg gemacht.

Besucherzentrum „Sankt Jakob” Lébény

H-9155 Lébény, Templom tér 2.

GPS: 47.737295, 17.388115

+36 30 255-1343

szentjakablatogato@gmail.com

Dezső Dercsényi: Die Kirche von Lébény

Nach der Christianisierung Ungarns im 11. Jahrhundert sind die Kirchen von dem König bzw. den Prälaten gestiftet worden. Zwar haben bereits um die Mitte des 11. Jahrhunderts auch Privatpersonen einige Klöster gegründet, allgemein wurde dieser Brauch jedoch erst zu Ende des 12. Jahrhunderts. Die Privatstiftungen haben einen eigenen Kirchentyp ins Leben gerufen, welcher in erster Linie die Macht und den Reichtum des Stiftergeschlechtes repräsentieren, seine Traditionen bewahren und zugleich auch als Begräbnisstätte des Geschlechtes dienen sollte.

1208 baten Pot and Csépán aus dem Geschlechte Győr König Andreas II. ihre zugunsten des in Lébény gegrandeten Klosters der Benediktiner gemachten Stiftungen gutzuheißen. Die Abtei dürfte 1208 schon im Bau gewesen sein; spätestens 1212 war sie schon vollendet. 1242 wird sie von den Tataren, 1271 von tschechischen Soldaten König Ottokars verwüstet, im 15. Jahrhundert stecken die Deutschen Kloster and Kirche in Brand. Als 1529 die Türken die Abtei niederbrennen, stürzt das Gewölbe ein; die Benediktiner fliehen davon. 1563 will aus der Römerzeit der Festungskommandant von Győr die Bausteine der verfallenen Kirche wegtragen Lassen, um die Burg zu befestigen; die ausgesandten italienischen Arbeiter verweigern jedoch angesichts der Schönheit der Kirche die Arbeit. 1631 gelangt die Abtei in Besitz der Jesuiten, mit der Bedingung, daß sie die verfallene Kirche renovieren. 1773, nach der Auflösung des Jesuitenordens verliert der Orden auch Lébény. Die Kirche wird 1838 zur Pfarre. Als eine der ersten Wiederherstellungsarbeiten der ungarischen Denkmalpflege werden unter der Leitung von Arthur Essenwein, dem Direktor des Nürnberger Germanischen Museums zwischen 1862–1865 das Innere und zwischen 1872–1879 auch das Äußere der Kirche wiederhergestellt.

Die Abteikirche von Lébény ist eines der frühesten Beispiele der Familienklöster. Diese Bauwerke sind dreischiffige Basiliken mit rundbogigen Apsis. Sie haben kein Querschiff, ihre Fassade schmückt ein Turmpaar. Im Inneren befindet sick zwischen den Türmen ein Patronatschor.

Die Hauptzierde der nach Westen liegenden Hauptfassade ist das nach inners abgetreppte Hauptportal, mit glatten Säulen an den Wandecken. Neben der reichen Pflanzenornamentik fehlt es aber an figuralen Verzierungen. Der östliche Teil des Heiligtums ist äußerst elegant ausgebildet. An der Südseite befindet sich die Sakristei sowie ein Tor, das die Ordensbrüder benutzt haben.

Der Aufbau des Südportals ist im Grunde mit dem des Hauptportals identisch.

Das Mittelschiff ragt – der basilikalen Anordnung gemäß – weft hervor. Der heutige Abschluß des Raumes, ein Tonnengewölbe, ist während der Wiederherstellung des 17. Jahrhunderts errichtet worden. Die Kapitelle der Pfeiler sind mit einer reichen Knospen- und Blattornamentik verziert.

In östlicher Richtung schlieBen sich Haupt- and Nebensanktuarium mit einem Triumphbogen dem Schiff an. In dem südlichen Gewölbefeld vor dem Heiligtum öffnet sich die Sakristei. An der Ostseite ihres mit Kreuzgewölbe abgeschlossenen quadratischen Raumes springs eine kleine Nische hervor, worin einst ein Altar stehen durfte. Den bunten, an einen Flügelaltar erinnernden Hochaltar schmückt die Figur des Heiligen Jakob. Die Altdre in der Seitenapsis sind der Heiligen Jungfrau bzw. der Märtyrerin Heilige Margareta zu Ehren errichtet worden. Sämtliche Altäre and die Kanzel sind von Essenwein entworfen and in Müchen ausgeführt worden. Die bunten Glasfenster der Apsiden waren in Innsbruck gefertigt. Die bunten Glasfenster der Seitenschiffe sind nach dem zweiten Weltkrieg, nach den Entwürfen von Lill Sztehlo-Árkay ausgeführt worden.

Die fein bearbeiteten Quadersteine der Kirche sind in dem Steinbruch von Fertőrákos gewonnen, dort behaut and darn auf dem Wasserwege nach Lébény transportiert worden. Die feineren, prunkvolleren Details haben wenige, sich auf die künstlerische Arbeit verstehende Meister gefertigt, die auch in Bayern (Bamberg, Regensburg) and in Österreich (Heiligenkreuz, Zwettl) tätig waren.

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